Senioren Union der CDU Ortsverband Niebüll & Umgebung
© Albrecht Droste Stand: 08.04.2021
Kunst im öffentlichen Raum in Niebüll und Umgebung:
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Folge 7: „Schwimmerin“ von Ursula Hensel-Krüger Die Künstlerin: Ursula Hensel-Krüger wurde am 26. Juni 1925 in Hamburg geboren. Die ersten zehn Jahre ihrer Kindheit lebte sie in den Vereinigten Staaten. Den Zweiten Weltkrieg verbrachte sie in Kiel und arbeitete dort als Kindergärtnerin. Anschließend begann sie ihre Kunststudien überwiegend autodidaktisch und besuchte 1950 als Gast die Stuttgarter Kunstakademie. 1951 studierte sie ein Jahr lang in Mailand, Florenz und an der Accademia di Belle Arts di Roma. 1956 stellte sie ihre ersten Plastiken aus. Mit den Mitteln eines einjährigen Landesstipendiums studierte sie dann in Paris und Italien. Auch Reisen nach Mittel- und Südamerika und nach Russland folgten später. Seit 1963 lebte und arbeitete sie in Westerland/Sylt und erhielt zahlreiche öffentliche Aufträge. Mit ihren Plastiken wollte sie Optimismus und Freude ausstrahlen und ein Gegengewicht zum harten Alltag aufzeigen. 1983 beendete sie ihre bildhauerische Tätigkeit. Ursula Hensel-Krüger nahm sich am 25. Februar 1992 in Westerland das Leben. (aus Internetseite: Kunst@SH, Kunst in Schleswig-Holstein) Das Kunstwerk: Wer in Niebüll das Hallenbad von der Tondernstraße aus betritt muss an dem Kunstwerk der Künstlerin Ursula Hensel-Krüger vorbeigehen. Es befindet sich in einem Wasserbecken und zeigt ein lustiges Mädchen, welches auf dem Rücken schwimmt und sich dabei die Badekappe hält. Bürgermeister Heinz Loske hat mit dem Stadtrat dafür gesorgt, dass dieses Kunstwerk nach Niebüll kam. Am 18. März 1976 hat die Stadtvertretung in einer öffentlichen Sitzung den Auftrag zur Erstellung des Kunstwerkes an die Bildhauerin vergeben. Der Bronzeguss erfolgte in Berlin, dazu musste das Gipsmodell auseinandergesägt werden, da es sonst nicht in Bronze hergestellt werden konnte. Anschließend wurden die Einzelteile zusammengeschweißt. Heute ist dieses Kunstwerk etwas in Vergessenheit geraten, auch unter Kunst@SH ist es im Internet nicht auffindbar. Das empfinde ich als enttäuschend, da es dieses ästhetische Kunstwerk nicht verdient hat. Verantwortlich für die Inhalte dieser Folgen: Albrecht Droste, Klaus-Groth-Straße 1a, 25899 Niebüll. Foto: © Albrecht Droste