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Swinemünde 2020

Niebüll & Umgebung

3. Kurreise nach Swinemünde vom 16.02. - 23.02.2020

Reisebericht Swinemünde  (Erstellt von Catharine Meseritzer)

Am 16.02.2020 um 7.00 Uhr starteten wir pünktlich zu unserem ein-wöchentlichem Wellness-Urlaub nach Swinemünde. Hanni hatte die Reise organisiert, er begrüßte den Fahrer Bernd und alle Mitreisenden. Hanni übereichte uns - wie schon üblich auf jeder größeren Tour - einen Muntermacher – ein Fläschchen Sekt. Um 10.30 Uhr wurden wir eingeladen zum Frühstück in das „Seehotel Grevesmühlen“ mit lecker belegten Brötchen und Kaffee oder Tee dazu. Anschließend ging die Fahrt weiter in Richtung Swinemünde. Zur geistigen Ertüchtigung verteilte Hanni Bögen mit Rätseln. Auch zur Belustigung erzählte Hanni Witze und las Geschichten vor.
Hanni teilte uns mit, dass das geplante „Bingo-Spiel“ ausfallen müsse, da die Tasche
mit den Gewinnen und dem Spiel am ZOB stehen geblieben sei; ein Passant hatte sie gefunden, hineingeschaut und im Friesenhof abgegeben.
Das Bingo-Spiel wurde am 04.03.2020 im Friesenhof mit den Teilnehmern nachgeholt.
Um 14.30 Uhr kamen wir am Hotel „Hamilton“ in Swinemünde an. Das Einchecken verlief reibungslos, schnell konnten wir unsere Zimmer beziehen; sie waren groß, hell und freundlich, nett eingerichtet. Für Badehandtücher und Bademäntel war schon gesorgt.
Um 17.30 Uhr begann das Abendessen. Es wurde ein sehr reichhaltiges Buffett angeboten, es war ganz sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Um 20.15 Uhr versammelten wir uns im Speisesaal, von dem Reiseleiter Marcus begrüßt, erhielten viele Informationen über den Ablauf der nächsten Tage. Die Termine für die Anwendungen erhielten wir erst am Montagnachmittag. Viele Personen nutzten die Zeit bis dahin zu einem Spaziergang auf der Promenade oder am Meer – bei Sonnenschein.
Am Montagabend bot Hanni wieder zum gemeinsamen Rateabend ein, wir hatten viel Spaß dabei.
Am Dienstag begannen für alle Reisenden die Inanspruchnahme der Wellness-Angebote.

Es blieb immer noch genügend Zeit für Spaziergänge zum Strand, zur Promenade oder zu einem Besuch des Polenmarktes bei einigermaßen gutem Wetter. An drei Nachmittagen wurden Ausflüge angeboten – siehe Berichte von Frau Gertrude Esche und Herrn Hanni Jochimsen. Am Mittwochabend wurde nach Musik der Einmannkapelle fleißig getanzt.
Am Sonntag um 9.00 traten wir mit dem Bus die Heimreise an. Für unterwegs erhielten wir vom Hotel ein Lunchpaket – alles war perfekt geplant. Reiseleiterin Marianne verabschiedete uns und wünschte eine gute Heimfahrt.
Der Fahrer Kai begrüßte uns, stellte sich vor und wünschte uns ebenfalls gute Fahrt.
Hanni verteilte Sekt, damit der Kreislauf in Gang kam.
Resümee: 5 Sterne für Zimmer, Bad, Schwimmbad mit Sauna, Verpflegung usw. waren in
Ordnung. Unterwegs - kurz vor Lübeck - lud Hanni uns zum „Vier-Gänge-Menü“ ein – köstlich. (Würstchen, Brot, Gurke, Senf).
Vor dem Mittagsschlaf musste dann noch einmal geraten werden, auch lustige Geschichten haben wir uns angehört.
Um kurz vor 16.00 Uhr kamen wir in Niebüll am ZOB an. Eine wunderbare Reise fand sein Ende. An Hanni sprach ich im Namen aller Mitreisenden einen herzlichen Dank aus und überreichte ihm einen kleinen gefüllten Umschlag.
Er hat die Reise wunderbar organisiert. Er war immer sehr bemüht, Besonderes anzubieten, für Abwechslung und Unterhaltung zu sorgen. Wir fühlten uns bei ihm gut aufgehoben.

Drei-Schlösser-Fahrt (Erstellt von Gertrude Esche)

Die Seniorenunion Niebüll lud zu einer Busfahrt nach Usedom mit Kuraufenthalt in Swinemünde ein. Vom 16.2. bis 23.2. sollten wird die Schönheit dieser Insel kennenlernen, die durch die deutsch-polnische Grenze geteilt ist. Neben dem bewährten Programm des Reiseveranstalters wurde zum ersten Mal die Drei-Schlösser-Rundfahrt angeboten.
Am frühen Nachmittag des 19.2.2020 starteten unser Begleiter Markus und 39 Gäste zu der Fahrt. Swinemünde liegt auf dem kleinen polnischen, östlichen Zipfel der Insel. Der weitaus größere Teil befindet sich jenseits der Grenze.
Vor dem Verlassen Swinemündes sahen wir den alten Bahnhof, ab 1875 kamen dort in direkter Verbindung die Badegäste aus Berlin an, die natürlich zum Aufschwung der Region beitrugen.
Der neu erbaute, nie genutzte Grenzübergang - da er nach dem Schengener Abkommen unnötig war - wurde schnell überquert.
Die Fahrt ging über Garz zu dem hart am Stettiner Haff gelegenen Dörfchen Kamminke, dann am Heringsdorfer Flughafengelände entlang zu dem abgelegenen Dorf Stolpe.
Wir fuhren durch weites, flaches Land bis plötzlich, unvermittelt das renovierte, reizvolle Barockschloss Stolpe auftauchte.
Die letzte Besitzerin, Edda von Schwerin floh, die Anlage verwahrloste. Im Jahre 1957 traf ihr Sarg ein, denn sie hatte testamentarisch verfügt, in Stolpe beigesetzt zu werden. Der Rat des Kreises versuchte eine öffentliche Beerdigung zu verhindern. Die Gräfin sollte bei Nacht und Nebel bestattet werden. Es wurden sogar Traktor-Straßensperren errichtet.
Jetzt ist das Schloss im Besitz der Gemeinde und wird für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt.
Wir erreichten nun als zweites Ziel, das Wasserschloss Mellenthin.
Das 1575 im Renaissancestil erbaute Gebäude gehörte u.a. dem königlichen Forstmeister Bernhard von Bülow, der durch seine Kontakte viele Adelige in die Kaiserbäder brachte. Mellenthin befindet sich seit 2001 im Privatbesitz der Familie Fidora. Die Familie hat das Schloss zu großen Teilen renoviert. Es gibt bereits ein erfolgreiches Restaurant im Gewölbekeller, ein Wellness-Hotel im Seitenflügel, ein Cafè mit Gartenterrasse, eine Kaffeerösterei und eine historische Brauerei. Unsere Reisegruppe legte dort eine Kaffeepause ein. Weiter ging es nach Pudagla, welches auf einem schmalen Landstreifen
zwischen Schmollensee und Achterwasser liegt. Pudagla (Pod glowe) heißt auf slawisch am Berge.
Dort befand sich früher ein Prämonstratenser Kloster. Nach der Reformation gelangten die umfangreichen Besitzungen in die Hand der Pommernherzöge. Das Kloster verschwand, aber 1574 wurde dort das Schloss Pudagla als Witwensitz der Herzogin Marie von Pommern errichtet.             Die äußere Form dieses Gebäudes blieb erhalten. Neben einem Erker und einem Treppenturm erinnert nur noch das Wappen der Pommern-Herzöge an die einstige Funktion. Eine Renovierung ist vorgesehen.

Bericht Stadtrundfahrt: (Erstellt von Hanni Jochimsen)

Am Dienstag startete fast die ganze Gruppe zu einer großen Stadtrundfahrt. Der sehr fachkundige Reiseleiter Marcus führte uns durch die unterschiedlichen Stadtteile, wie das Kurviertel mit vielen Hotels. Appartementhäusern und stilvollen Villen, so wie das Stadtzentrum, einige der in Swinemmünde vorhandenen 8 Kirchen, zwei Stadtparks, Wohnsiedlungen, das alte und das neue Rathaus so wie das Hafengebiet; alles in dem auf der Insel Usedom liegenden Stadtteil. Dieser sog. Stadtkern der mittlerweile über 60.000 zählenden Einwohner liegt auf der Insel Usedom, während hauptsächlich der Industriehafen, die Werftanlagen und nicht so attraktiver Wohnbereich sich auf der Insel Wollin befinden. Das Kuriose ist, dass beide Stadtteile nur durch Schiffsverkehr miteinander verbunden sind. Es fahren kleine Fähren nur für Fußgänger etc., während die Hauptfahre non stop 24 Stunden am Tag die beiden Inselteile verbindet und 60 PKW plus LKW's und Busse aufnehmen kann. Die Fahrtzeit beträgt nur 8 Minuten, jedoch müssen z.B. Passagiere eines Busses vor der Überfahrt aussteigen und dürfen nach der Überfahrt wieder in den Bus einsteigen. Arbeitnehmer, die z.B. in Wollin wohnen und auf Usedom arbeiten oder umgekehrt müssen teilweise täglich bis zu 4 Stunden Wartezeit an der Fähre in Kauf nehmen. Bei unserer Überfahrt befanden sich zwei Busse auf der Fähre und eine Mitreisende unserer Gruppe stieg prompt in den falschen Bus; konnte aber später durch gute Kommunikation unseres Reiseleiters Marcus wieder eingesammelt werden. Die gesamte Stadt Swinemünde umfaßt eine Gesamtfläche von über 240 qkm und liegt auf 44 Inseln, von denen allerdings 41 nicht bewohnt sind. Einige von denen konnten wir während unserer Rundfahrt in Augenschein nehmen. Nachdem wir auf der Insel Wollin an dem 68 m hohen Leuchtturm, so wie das Werftgelände, Industrieanlagen so wie an 2 riesige Tanks mit Gasreserven vorbeifuhren, endete die Stadtrundfahrt mit Kaffee und 1 Stück Torte in dem Fischerdorf Korsibar. Eine lohnenswerte und interessante, lehrreiche Fahrt,

Bericht Fahrt auf dem Piratenschiff (Erstellt von Hanni Jochimsen)

Am Donnerstag wagten sich 13 Personen unserer Gruppe auf das Piratenschiff zu einer 2-stündigen Rundfahrt. Hier konnten wir noch einmal die Vielfalt der Stadt aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Wir schipperten am Terminal, wo die großen Fähren nach Petersburg, Dänemark und Schweden an- bzw. ablegen, so wie der Werft, dem Indutriehafen, dem Wahrzeichen von Swinemünde -der Mühle- vorbei raus auf die offene See und hatten so einen schönen Gesamtanblick von ganz Swinemünde. Es herrschte zwar etwas rauhes, feuchtes Wetter, aber ruhige See, so dass auch diese Rundfahrt ein schönes Erlebnis wurde.

Fotos von dieser Reise

Fotos © by Johannes Jochimsen

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© by Albrecht Droste Stand: 29.08.2020

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